Digitale Medien und Lernen

Digitale Medien und Lernen

Wie Sie den Umgang Ihres Kindes mit digitalen Medien gesund gestalten

Smartphones, Tablets und Computer gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Richtig eingesetzt können digitale Medien das Lernen unterstützen – unkontrolliert genutzt können sie es jedoch erheblich beeinträchtigen.

1

Bildschirmzeit bewusst begrenzen

Empfehlung der WHO: Kinder unter 5 Jahren max. 1 Stunde/Tag, ältere Kinder und Jugendliche max. 2 Stunden Freizeit-Bildschirmzeit täglich.

2

Lernzeit ist smartphone-freie Zeit

Während des Lernens das Smartphone in einem anderen Zimmer lassen oder in den Flugmodus schalten. Benachrichtigungen unterbrechen den Lernfluss.

3

Digitale Pausen einplanen

1 Tag pro Woche bewusst ohne Bildschirm – Outdoor-Aktivitäten, Spielen, Lesen. Das fördert Kreativität und sozialer Kontakt.

4

Soziale Medien nach dem Lernen

Instagram, TikTok und Co. als Belohnung nach dem Lernen, nicht davor. Vereinbaren Sie klare Regeln.

5

Apps und Inhalte gemeinsam bewerten

Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind an, welche Apps und Inhalte es nutzt. Erklären Sie, warum manche Inhalte problematisch sind.

6

Keine Geräte im Schlafzimmer

Bildschirmlicht hemmt die Melatoninproduktion und stört den Schlaf. Handys zum Laden außerhalb des Kinderzimmers abstellen.

7

Seien Sie selbst Vorbild

Kinder orientieren sich am Verhalten ihrer Eltern. Wenn Sie beim Abendessen aufs Handy schauen, wird Ihr Kind das auch tun wollen.

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